Angebote im blick.punkt bis August

Januar – August 2018 Angebote, Aktionen und Öffnungszeiten für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren Offene Tür mittwochs 15 – 17 Uhr Jeden Mittwoch ist der Treffpunkt n...

Lesezeichen

Jugendarbeit Nach 30 Jahren verabschiedet sich Wolfgang Walter vom Jugendtreff Püsselbüren und wechselt zur Evangelischen Jugendhilfe. »Martin, meinst Du die Mädchen...

Wettbewerb zur Europawoche 2018

NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner ruft Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen und sonstige Einrichtungen zur Teilnahme am Wettbewerb zur Europawoche 2018 auf. No...

Sola Mauritius 2018: Reise um die Welt...

Vom 7. bis 18. August macht das Sommerlager St. Mauritius eine „Reise um die Welt“: Es geht wieder in die Schützenhalle in Fretter im Sauerland. Die Ferienfreizeit ist fü...

Gestalte deine Stadt! Versammlung am 13.11. ab 17 Uhr im Rathaus

Willst Du in Ibben­büren mit­mis­chen und mitbes­tim­men? Dann komme am 13.11.2017 von 17 — 19 Uhr mit deinen Fre­un­den ins Rathaus. Deine Mei­n­ung ist uns wichtig!

Rocktage 2017

Anmeldestart für das Korfu Jugendlager

Die Ferien­freizeit des Pink Pop e.V. lädt auch für das Jahr 2018 wieder zu ihrem Jugend­lager auf die griechis­che Insel Kor­fu ein.

Vom 16.07. bis zum 03.08. wer­den etwa 90 Teil­nehmer gemein­sam ihre Reise zur Ferien­an­lage im schö­nen Karou­sades antreten.

Das Lager ist für Jugendliche zwis­chen 14 und 18 Jahren gedacht und soll pro Per­son 495 Euro kosten. Inter­essierte dür­fen sich auf ein bre­ites und kreatives Ange­bot freuen, das von einem Band- und Rap-Work­shop über ver­schiedene Sport- und Kreativ-Ange­bote, bis hin zur selb­stor­gan­isierten Pressear­beit reicht. Das gesamte Pro­gramm wird durch die Teil­nehmer bes­timmt und bietet viel Platz für eigene Ideen und Wün­sche.

Die Ferien­an­lage ver­fügt über mehrere kleine Apart­ments, einen Pool, eine Pool­bar und einen Vol­ley­ballplatz. In der Nähe find­en sich Einkauf­s­möglichkeit­en in der kleinen Stadt Rodas, sowie traumhafte Bucht­en und Strände. Die Verpfle­gung wird täglich frisch zubere­it­et und bietet eine Menge Vielfalt.

Inter­essierte kön­nen sich ab dem 09. Okto­ber, 14 Uhr, unter 05451/502575 anmelden.

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Schule
Rote Karte gegen Extrem­is­mus beim „Ibben­büren­er Jahr der Reko­rde“ Die Schü­lerin­nen und Schüler des Johannes-Kepler-Gym­na­si­ums haben ein poli­tis­ches Zeichen gegen Extrem­is­mus geset­zt.

Schul­sanierung unter besten Bedin­gun­gen Ibben­büren­er inter­essieren sich für das Schul­sanierungsmod­ell in Dinslak­en.

Das Kepler hat schon abges­timmt Das Gym­na­si­um hat sich in diesem Jahr am Pro­jekt „Junior­wahl“ beteiligt. Das Ergeb­nis find­et man hier.

Rotes Kreuz
Top-San­itäter kom­men aus Ibben­büren Das Jugen­drotkreuz Ibben­büren hat den 57. Bun­deswet­tbe­werb der Bere­itschaften des Deutschen Roten Kreuzes gewon­nen. Eine Mitar­bei­t­erin der West­fälis­chen Nachricht­en hat als Unfal­lopfer mit­ge­spielt.

Som­mer­fe­rien
Für das Jugendzelt­lager Ital­ien der Katholis­chen Kirchenge­meinde Heilig Kreuz kann man sich jet­zt schon anmelden.

Sport
Der Kleine zeigt’s den Großen Ein neun­jährige Ibben­büren­er, der die Kugeln erst seit zwei Jahren schießt und wirft, ist ein Natur­tal­ent. Und aus­ge­sprochen erfol­gre­ich.

Kleine Wahlhelfer

Am 24. Sep­tem­ber ist Bun­destagswahl und diese Kan­di­dat­en stellen sich für den Wahlkreis, zu dem Ibben­büren zählt zur Ver­fü­gung: Carsten Antrup (FDP), Jür­gen Coße (SPD), Michael Espendiller (AfD), Gabriele Geor­giou (MLPD), Jan-Niclas Gesen­hues (GRÜNE), Anja Kar­liczek (CDU), Kathrin Vogler (DIE LINKE) und Olaf Wirl (FREIE WÄHLER). Wenn man sich zudem online umschauen möchte, welche Partei wohl zu den eige­nen Inter­essen am besten passt, gibt es ein paar Wahlhelfer, die nüt­zlich sein kön­nten.

Wahl-O-Mat
Dies ist der Klas­sik­er unter den Inter­net­seit­en, die einem den Zugang zu Inhal­ten der Parteien leichter machen wollen. Die Seite der Bun­deszen­trale für Poli­tis­che Bil­dung wirkt ser­iös, wird aber auch oft als irreführend bei den Fragestel­lun­gen kri­tisiert. Es ist die am meis­ten ver­wen­dete Anwen­dung im Inter­net, den­noch sollte man Alter­na­tiv­en auch betra­cht­en.

DeinWal.de
Eine andere Herange­henswese bietet diese Inter­net­seite. Hier wer­den dem Nutzer beispiel­weise Entschei­dun­gen im Bun­destag aus der Ver­gan­gen­heit angezeigt, über die er selb­st abstim­men kann und am Ende wird ihm angezeigt, welche Partei zu seinem eige­nen Abstim­mungsver­hal­ten am besten passt.

WahlSwiper
Noch etwas unter­halt­samer kommt diese App für Brows­er, Android und iPhone daher. The­men­ge­nau kann man sich hier durch spezielle The­men swipen, und so her­aus­find­en, welche Partei in Übere­in­stim­mung mit der eige­nen Mei­n­ung ist.

Kostenloser Zeitungszugang für Erstwähler

Die Ibben­büren­er Volk­szeitung bietet 333 Online-Zugänge ihrer Zeitung für die ersten 333 Anmelden­den zur Ver­fü­gung. Das Abo endet automa­tisch am 15. Novem­ber 2017.

Podcast-Tipps

Kul­tur
In der WDR5-Pod­cas­trei­he Tiefen­blick geht es aktuell um die Eige­narten der heuti­gen deutschen Gesellschaft. In der ersten Folge geht es um die deutsche Ord­nung, die so ver­schrieen wie geschätzt wird. Was bringt einem eine der­ar­tige Ord­nung und wie wird mit ihr umge­gan­gen? Warum tun sich die Deutschen so schw­er mit dem Smalltalk? Vergessen die Deutschen zu oft, darüber nachzu­denken, ob ein Fes­thal­ten an Regeln im vor­liegen­den Augen­blick hin­der­lich ist?

Dazu gibt es zwei weit­ere Fol­gen über die Eig­nung Deusch­lands als Urlaub­s­land und die Kriegsver­strick­un­gen Deutsch­lands. Der Pod­casts ist über Smart­phone-Apps zu find­en oder per Feed abon­nier­bar.

Neben­job
In der 175sten Folge von “This Amer­i­can Life” geht es um Geschicht­en rund um’s Babysit­ten.

Recht
Mar­cus Richter und Thomas Schwenke klären darüber auf, ob man als Whats-App-Benutzer abgemah­nt wer­den kann.

Ergebnis der Kinder- und Jugendbefragung

Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann und Bernd Mix haben mit so vie­len indi­vidu­ellen State­ments am Ende vielle­icht dann doch nicht gerech­net, wen­ngle­ich auf eine solche mei­n­ungs­freudi­ge Bug­welle gehofft. „Unsere Köpfe rauchen noch vom Studi­um“, lacht Zgo­da-Hachmann. „Unser Team hat das alles inten­siv gele­sen.“

Was auf- und übere­inan­der geschichtet vor Mix, Zgo­da-Hachmann und Beate Pohl auf einem großen Tisch im städtis­chen Fach­di­enst Jugend und Fam­i­lie liegt, ist die imposante, auf riesi­gen Papier­bö­gen fest­ge­hal­tene Ergeb­nis­samm­lung ein­er Kinder­be­fra­gung in Ibben­büren­er Grund­schulen. Fach­di­en­stleit­er Bernd Mix und seine Kol­le­gin Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann arbeit­en in diesem Jahr an der Fortschrei­bung des Kinder- und Jugend­förder­plans für die Jahre 2018 bis 2021. Der Plan will bedarf­s­gerechte Ange­bote für Kinder, von Kindern sowie durch Kinder und Jugendliche aufzeigen. Und weil Ibben­büren sich als kinder- und jugendgerechte Kom­mune begreift, wirken ganz junge Bürg­er an der Fortschrei­bung mit. Im vor­liegen­den Fall die Aktiv­en der Kinder­par­la­mente Ibben­büren­er Grund­schulen.

Die jun­gen Par­la­men­tari­er waren im Laufe des Früh­jahrs in ver­schiede­nen Work­shops um Auskun­ft gebeten wor­den. Wer hört dir zu? Wo kannst du mitbes­tim­men? Wo möcht­est du mit­machen? Was gefällt dir? Was ver­misst du? Was wün­schst du dir? Was macht dir Sor­gen? Zu diesen Fra­gen tauscht­en sich die Mit­glieder der Kinder­par­la­mente aus und for­mulierten ihre State­ments auf Wandzeitun­gen. Mit den Werk­stät­ten hat die Stadt Ibben­büren den Kindern in der Stadt in ihren Pla­nun­gen eine Stimme ver­liehen. Par­tizipa­tion, Beteili­gung lautet der Schlüs­sel­be­griff.

108 Kipa-Aktive und damit neun Prozent aller Ibben­büren­er Grund­schulkinder hat man über die Kinder­par­la­mente erre­icht. Wer sich mit Erhe­bun­gen etwas ausken­nt, weiß: Das ist eine beachtliche Marge. „Wir haben einen guten Quer­schnitt erhal­ten“, sagt Bernd Mix, der mit sein­er Kol­le­gin Zgo­da-Hachmann, der Michaelschullei­t­erin Beate Pohl und weit­eren beteiligten Experten in ein­er Arbeits­gruppe für die Auswer­tung der Befra­gung ver­ant­wortlich zeich­net.

Für die Befrager und Auswert­er hier­bei erstaunlich: „Bei den Kindern herrscht viel soziales Gespür und Mit­ge­fühl mit anderen“, berichtet Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann aus der Auswer­tung der Work­shops. „Und die Wahrnehmung ihrer Umwelt ist bei den Kindern sehr tief gehend.“

Als Per­so­n­en, die ver­trauensvoll zuhören, wenn Kinder etwas loswer­den wollen, gel­ten diesen Eltern und Großel­tern, Lehrer, Klassenkam­er­aden, der Train­er im Sportvere­in – und nicht sel­ten sog­ar Ibben­bürens Bürg­er­meis­ter Dr. Marc Schramey­er, der bekan­ntlich einen steti­gen Draht zu den örtlichen Kinder­par­la­menten unter­hält. Was Kinder sich wün­schen, bezieht sich oft auf das näch­ste Leben­sum­feld. Später wer­den die Kreise größer. Spielplätze spie­len hier­bei dann eben­so eine Rolle wie etwa das Aasee­bad Ibben­büren. „Verkehr ist ein großes The­ma“, schildert Bernd Mix. „Das reicht von zu schnell fahren­den Autos auf der Straße bis zu fehlen­den Buswarte­häuschen.“ Sor­gen machen den Kurzen manch­es Mal zudem mächtige Erwach­sene wie die Her­ren Trump und Erdoğan. Dass die Antworten so zahlre­ich und vielfältig aus­fie­len, zeigt: Die Kinder fühlten sich auf unter­schiedlich­sten Ebe­nen ern­stgenom­men.

Was die Kinder an Antworten geliefert haben, ist ein Auf­trag an uns“, for­muliert es Zgo­da-Hachmann. Die Wün­sche der Kinder sollen in die weit­eren Arbeitss­chritte hin zum Kinder- und Jugend­förder­plan ein­fließen. Um hier genauer anset­zen zu kön­nen, soll noch eine ort­steil­spez­i­fis­che Auswer­tung der Work­shop­ergeb­nisse fol­gen. „Wir müssen es qual­i­fiziert weit­er­führen“, zeigt Bernd Mix die Per­spek­tive auf.

Natür­lich kann dabei schlech­ter­d­ings nicht jed­er Kinder­wun­sch von Mon­tag auf Dien­stag Wirk­lichkeit wer­den. Aber: „Wir schaf­fen eine Kul­tur des Dran­bleibens“, bringt es Mix‘ Kol­le­gin Zgo­da-Hachmann auf den Punkt. Im Novem­ber ste­ht in den poli­tis­chen Gremien Ibben­bürens die Ver­ab­schiedung des Kinder- und Jugend­förder­plans an. Vorgeschal­tet ist die ver­wal­tungsin­terne Diskus­sion sowie die mit den Bürg­ervertretern. Für Mix keine Frage: „Das wird span­nend.“

Als span­nend wird das, was ger­ade in Ibben­büren läuft, auch ander­swo emp­fun­den. Der verbindliche Ibben­büren­er Umgang mit dem The­ma Kinder- und Jugend­beteili­gung ist dem Lan­desju­gen­damt zu Ohren gekom­men. Dort ist man hell­hörig gewor­den und möchte mehr erfahren. Denn was Ibben­büren macht, ist in ganz Nor­drhein-West­falen de fac­to ein­ma­lig. Auch mit dieser über­aus deut­lichen pos­i­tiv­en Reak­tion hat­te das Ibben­büren­er Team nicht unbe­d­ingt gerech­net.

Jodel

Nach­dem mit ibb.info schon ein semi-anonymes soziales Net­zw­erk online gegan­gen ist, wen­den wir unseren Blick mal kurz Jodel zu. Das ist ein soziales Net­zw­erk, über deren App man lokal und anonym Nachricht­en an seine Umge­bung ver­bre­it­en kann. Ein ähn­lich­es Net­zw­erk gab es mit Aka-Aki schon vor ein paar Jahren, aber das hat­te keinen Erfolg.

Und wenn man in Ibben­büren Jodel anschmeisst, dann ist das etwas reizvoll, weil es eben lokale Nachricht­en sind, die unlängst abgeschickt wur­den. Ander­er­seits ist es der alt­bekan­nte Wust aus Katzen­bildern, Witzen und Fra­gen an die Masse, den man schon von Face­book her ken­nt. Inter­es­sant ist allerd­ings, dass Jodel bis­lang nicht mit auf­dringlich­er Wer­bung nervt.

In Jodel kann man die Beiträge ander­er bew­erten, man kann aber nie­man­den abon­nieren, keine Ver­linkun­gen set­zen außer über Hash­tags und kein eigenes Pro­fil ein­richt­en. Immer­hin kann man eine Heimat­stadt auswählen, in der man kom­mu­nizieren kann, auch wenn man sich ger­ade woan­ders aufhält.

Etwas Vor­sicht ist beim Ver­fassen von Beiträ­gen zu geboten, denn auch wenn es so aussieht, als würde man Nachricht­en anonym versenden, ist man den­noch iden­ti­fizier­bar, sofern man sich — wann auch immer — über ein Net­zw­erk mit dem Inter­net verbindet, über das man gefun­den wer­den kann. Jodel log­gt näm­lich — anders als ibb.infoIPs mit.

In Hin­sicht auf lokale Eilmel­dun­gen kön­nte die App so ein­schla­gen wie Twit­ter es auf lan­desweit­er Ebene mal getan hat. Aber wie es ohne aus­re­ichende Wer­beein­blendun­gen dauer­haft finanziert wer­den kön­nte, das ist noch ein kleines Rät­sel.

Asher, Jay — Tote Mädchen lügen nicht

Im Zuge der Ver­fil­mung dieses Buch­es gibt es in Deutsch­land aktuell eine Neuau­flage dieser 10 Jahre alten Geschichte. Sie han­delt von Han­nah Bak­ers Lebens­geschichte. Sie ist eine Her­anwach­sende, die unter Demü­ti­gun­gen ihrer Umwelt lei­det und meint, keine Fre­und­schaften zu haben. Völ­lig verzweifelt wen­det sie sich an Ver­trauensper­so­n­en, ohne sich zu öff­nen, und wählt schließlich den Fre­itod. Wie es dazu kam, erzählt sie auf 7 Kas­set­ten, die sich an die Leute richt­en, die ihrer Mei­n­ung nach wesentlichen Anteil an ihrem Leben hat­ten.

Selb­st­mord ist ger­ade bei Jugendlichen ein schwieriges The­ma, weil es möglicher­weise den Selb­st­mord als gute Möglichkeit, einen Ausweg für Prob­leme zu find­en, erscheinen lässt. Insofern sollte man mit Jugendlichen im Gespräch bleiben, die sich the­ma­tisch hier­mit beschäfti­gen. Dieses Buch macht aber sehr gut die Bedrück­un­gen klar, unter denen Her­anwach­sende heutzu­tage lei­den.