Kleine Wahlhelfer

Am 24. Sep­tem­ber ist Bun­destagswahl und diese Kan­di­dat­en stellen sich für den Wahlkreis, zu dem Ibben­büren zählt zur Ver­fü­gung: Carsten Antrup (FDP), Jür­gen Coße (SPD), Michael Espendiller (AfD), Gabriele Geor­giou (MLPD), Jan-Niclas Gesen­hues (GRÜNE), Anja Kar­liczek (CDU), Kathrin Vogler (DIE LINKE) und Olaf Wirl (FREIE WÄHLER). Wenn man sich zudem online umschauen möchte, welche Partei wohl zu den eige­nen Inter­essen am besten passt, gibt es ein paar Wahlhelfer, die nüt­zlich sein könnten.

Wahl-O-Mat
Dies ist der Klas­sik­er unter den Inter­net­seit­en, die einem den Zugang zu Inhal­ten der Parteien leichter machen wollen. Die Seite der Bun­deszen­trale für Poli­tis­che Bil­dung wirkt ser­iös, wird aber auch oft als irreführend bei den Fragestel­lun­gen kri­tisiert. Es ist die am meis­ten ver­wen­dete Anwen­dung im Inter­net, den­noch sollte man Alter­na­tiv­en auch betrachten.

DeinWal.de
Eine andere Herange­henswese bietet diese Inter­net­seite. Hier wer­den dem Nutzer beispiel­weise Entschei­dun­gen im Bun­destag aus der Ver­gan­gen­heit angezeigt, über die er selb­st abstim­men kann und am Ende wird ihm angezeigt, welche Partei zu seinem eige­nen Abstim­mungsver­hal­ten am besten passt.

WahlSwiper
Noch etwas unter­halt­samer kommt diese App für Brows­er, Android und iPhone daher. The­men­ge­nau kann man sich hier durch spezielle The­men swipen, und so her­aus­find­en, welche Partei in Übere­in­stim­mung mit der eige­nen Mei­n­ung ist.

Kostenloser Zeitungszugang für Erstwähler

Die Ibben­büren­er Volk­szeitung bietet 333 Online-Zugänge ihrer Zeitung für die ersten 333 Anmelden­den zur Ver­fü­gung. Das Abo endet automa­tisch am 15. Novem­ber 2017.

Podcast-Tipps

Kul­tur
In der WDR5-Pod­cas­trei­he Tiefen­blick geht es aktuell um die Eige­narten der heuti­gen deutschen Gesellschaft. In der ersten Folge geht es um die deutsche Ord­nung, die so ver­schrieen wie geschätzt wird. Was bringt einem eine der­ar­tige Ord­nung und wie wird mit ihr umge­gan­gen? Warum tun sich die Deutschen so schw­er mit dem Smalltalk? Vergessen die Deutschen zu oft, darüber nachzu­denken, ob ein Fes­thal­ten an Regeln im vor­liegen­den Augen­blick hin­der­lich ist?

Dazu gibt es zwei weit­ere Fol­gen über die Eig­nung Deusch­lands als Urlaub­s­land und die Kriegsver­strick­un­gen Deutsch­lands. Der Pod­casts ist über Smart­phone-Apps zu find­en oder per Feed abonnierbar.

Neben­job
In der 175sten Folge von “This Amer­i­can Life” geht es um Geschicht­en rund um’s Babysit­ten.

Recht
Mar­cus Richter und Thomas Schwenke klären darüber auf, ob man als Whats-App-Benutzer abgemah­nt wer­den kann.

Ergebnis der Kinder- und Jugendbefragung

Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann und Bernd Mix haben mit so vie­len indi­vidu­ellen State­ments am Ende vielle­icht dann doch nicht gerech­net, wen­ngle­ich auf eine solche mei­n­ungs­freudi­ge Bug­welle gehofft. „Unsere Köpfe rauchen noch vom Studi­um“, lacht Zgo­da-Hachmann. „Unser Team hat das alles inten­siv gelesen.“

Was auf- und übere­inan­der geschichtet vor Mix, Zgo­da-Hachmann und Beate Pohl auf einem großen Tisch im städtis­chen Fach­di­enst Jugend und Fam­i­lie liegt, ist die imposante, auf riesi­gen Papier­bö­gen fest­ge­hal­tene Ergeb­nis­samm­lung ein­er Kinder­be­fra­gung in Ibben­büren­er Grund­schulen. Fach­di­en­stleit­er Bernd Mix und seine Kol­le­gin Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann arbeit­en in diesem Jahr an der Fortschrei­bung des Kinder- und Jugend­förder­plans für die Jahre 2018 bis 2021. Der Plan will bedarf­s­gerechte Ange­bote für Kinder, von Kindern sowie durch Kinder und Jugendliche aufzeigen. Und weil Ibben­büren sich als kinder- und jugendgerechte Kom­mune begreift, wirken ganz junge Bürg­er an der Fortschrei­bung mit. Im vor­liegen­den Fall die Aktiv­en der Kinder­par­la­mente Ibben­büren­er Grundschulen.

Die jun­gen Par­la­men­tari­er waren im Laufe des Früh­jahrs in ver­schiede­nen Work­shops um Auskun­ft gebeten wor­den. Wer hört dir zu? Wo kannst du mitbes­tim­men? Wo möcht­est du mit­machen? Was gefällt dir? Was ver­misst du? Was wün­schst du dir? Was macht dir Sor­gen? Zu diesen Fra­gen tauscht­en sich die Mit­glieder der Kinder­par­la­mente aus und for­mulierten ihre State­ments auf Wandzeitun­gen. Mit den Werk­stät­ten hat die Stadt Ibben­büren den Kindern in der Stadt in ihren Pla­nun­gen eine Stimme ver­liehen. Par­tizipa­tion, Beteili­gung lautet der Schlüsselbegriff.

108 Kipa-Aktive und damit neun Prozent aller Ibben­büren­er Grund­schulkinder hat man über die Kinder­par­la­mente erre­icht. Wer sich mit Erhe­bun­gen etwas ausken­nt, weiß: Das ist eine beachtliche Marge. „Wir haben einen guten Quer­schnitt erhal­ten“, sagt Bernd Mix, der mit sein­er Kol­le­gin Zgo­da-Hachmann, der Michaelschullei­t­erin Beate Pohl und weit­eren beteiligten Experten in ein­er Arbeits­gruppe für die Auswer­tung der Befra­gung ver­ant­wortlich zeichnet.

Für die Befrager und Auswert­er hier­bei erstaunlich: „Bei den Kindern herrscht viel soziales Gespür und Mit­ge­fühl mit anderen“, berichtet Mar­i­anne Zgo­da-Hachmann aus der Auswer­tung der Work­shops. „Und die Wahrnehmung ihrer Umwelt ist bei den Kindern sehr tief gehend.“ 

Als Per­so­n­en, die ver­trauensvoll zuhören, wenn Kinder etwas loswer­den wollen, gel­ten diesen Eltern und Großel­tern, Lehrer, Klassenkam­er­aden, der Train­er im Sportvere­in – und nicht sel­ten sog­ar Ibben­bürens Bürg­er­meis­ter Dr. Marc Schramey­er, der bekan­ntlich einen steti­gen Draht zu den örtlichen Kinder­par­la­menten unter­hält. Was Kinder sich wün­schen, bezieht sich oft auf das näch­ste Leben­sum­feld. Später wer­den die Kreise größer. Spielplätze spie­len hier­bei dann eben­so eine Rolle wie etwa das Aasee­bad Ibben­büren. „Verkehr ist ein großes The­ma“, schildert Bernd Mix. „Das reicht von zu schnell fahren­den Autos auf der Straße bis zu fehlen­den Buswarte­häuschen.“ Sor­gen machen den Kurzen manch­es Mal zudem mächtige Erwach­sene wie die Her­ren Trump und Erdoğan. Dass die Antworten so zahlre­ich und vielfältig aus­fie­len, zeigt: Die Kinder fühlten sich auf unter­schiedlich­sten Ebe­nen ernstgenommen.

Was die Kinder an Antworten geliefert haben, ist ein Auf­trag an uns“, for­muliert es Zgo­da-Hachmann. Die Wün­sche der Kinder sollen in die weit­eren Arbeitss­chritte hin zum Kinder- und Jugend­förder­plan ein­fließen. Um hier genauer anset­zen zu kön­nen, soll noch eine ort­steil­spez­i­fis­che Auswer­tung der Work­shop­ergeb­nisse fol­gen. „Wir müssen es qual­i­fiziert weit­er­führen“, zeigt Bernd Mix die Per­spek­tive auf.

Natür­lich kann dabei schlech­ter­d­ings nicht jed­er Kinder­wun­sch von Mon­tag auf Dien­stag Wirk­lichkeit wer­den. Aber: „Wir schaf­fen eine Kul­tur des Dran­bleibens“, bringt es Mix‘ Kol­le­gin Zgo­da-Hachmann auf den Punkt. Im Novem­ber ste­ht in den poli­tis­chen Gremien Ibben­bürens die Ver­ab­schiedung des Kinder- und Jugend­förder­plans an. Vorgeschal­tet ist die ver­wal­tungsin­terne Diskus­sion sowie die mit den Bürg­ervertretern. Für Mix keine Frage: „Das wird spannend.“

Als span­nend wird das, was ger­ade in Ibben­büren läuft, auch ander­swo emp­fun­den. Der verbindliche Ibben­büren­er Umgang mit dem The­ma Kinder- und Jugend­beteili­gung ist dem Lan­desju­gen­damt zu Ohren gekom­men. Dort ist man hell­hörig gewor­den und möchte mehr erfahren. Denn was Ibben­büren macht, ist in ganz Nor­drhein-West­falen de fac­to ein­ma­lig. Auch mit dieser über­aus deut­lichen pos­i­tiv­en Reak­tion hat­te das Ibben­büren­er Team nicht unbe­d­ingt gerechnet.

Jodel

Nach­dem mit ibb.info schon ein semi-anonymes soziales Net­zw­erk online gegan­gen ist, wen­den wir unseren Blick mal kurz Jodel zu. Das ist ein soziales Net­zw­erk, über deren App man lokal und anonym Nachricht­en an seine Umge­bung ver­bre­it­en kann. Ein ähn­lich­es Net­zw­erk gab es mit Aka-Aki schon vor ein paar Jahren, aber das hat­te keinen Erfolg.

Und wenn man in Ibben­büren Jodel anschmeisst, dann ist das etwas reizvoll, weil es eben lokale Nachricht­en sind, die unlängst abgeschickt wur­den. Ander­er­seits ist es der alt­bekan­nte Wust aus Katzen­bildern, Witzen und Fra­gen an die Masse, den man schon von Face­book her ken­nt. Inter­es­sant ist allerd­ings, dass Jodel bis­lang nicht mit auf­dringlich­er Wer­bung nervt.

In Jodel kann man die Beiträge ander­er bew­erten, man kann aber nie­man­den abon­nieren, keine Ver­linkun­gen set­zen außer über Hash­tags und kein eigenes Pro­fil ein­richt­en. Immer­hin kann man eine Heimat­stadt auswählen, in der man kom­mu­nizieren kann, auch wenn man sich ger­ade woan­ders aufhält.

Etwas Vor­sicht ist beim Ver­fassen von Beiträ­gen zu geboten, denn auch wenn es so aussieht, als würde man Nachricht­en anonym versenden, ist man den­noch iden­ti­fizier­bar, sofern man sich — wann auch immer — über ein Net­zw­erk mit dem Inter­net verbindet, über das man gefun­den wer­den kann. Jodel log­gt näm­lich — anders als ibb.infoIPs mit.

In Hin­sicht auf lokale Eilmel­dun­gen kön­nte die App so ein­schla­gen wie Twit­ter es auf lan­desweit­er Ebene mal getan hat. Aber wie es ohne aus­re­ichende Wer­beein­blendun­gen dauer­haft finanziert wer­den kön­nte, das ist noch ein kleines Rätsel.

Asher, Jay — Tote Mädchen lügen nicht

Im Zuge der Ver­fil­mung dieses Buch­es gibt es in Deutsch­land aktuell eine Neuau­flage dieser 10 Jahre alten Geschichte. Sie han­delt von Han­nah Bak­ers Lebens­geschichte. Sie ist eine Her­anwach­sende, die unter Demü­ti­gun­gen ihrer Umwelt lei­det und meint, keine Fre­und­schaften zu haben. Völ­lig verzweifelt wen­det sie sich an Ver­trauensper­so­n­en, ohne sich zu öff­nen, und wählt schließlich den Fre­itod. Wie es dazu kam, erzählt sie auf 7 Kas­set­ten, die sich an die Leute richt­en, die ihrer Mei­n­ung nach wesentlichen Anteil an ihrem Leben hatten.

Selb­st­mord ist ger­ade bei Jugendlichen ein schwieriges The­ma, weil es möglicher­weise den Selb­st­mord als gute Möglichkeit, einen Ausweg für Prob­leme zu find­en, erscheinen lässt. Insofern sollte man mit Jugendlichen im Gespräch bleiben, die sich the­ma­tisch hier­mit beschäfti­gen. Dieses Buch macht aber sehr gut die Bedrück­un­gen klar, unter denen Her­anwach­sende heutzu­tage leiden.

Fitnessangebot in den Sommerferien

Auch in den Som­mer­fe­rien ste­ht ein Train­erteam der ISV für das offene, nicht vere­ins­ge­bun­dene Ange­bot “Fit für Jed­er­mann” bere­it. Am Sam­stag um 13:55 Uhr ist wieder Tre­ff am ISV Vere­in­sheim im Sta­dion Ost.

Kindertheater in den Sommerferien

Die Som­mer­fe­rien ste­hen vor der Tür und auch das Kinderthe­ater des „Kinder­Som­merKarus­sells“ find­et wieder statt, wie schon gewohnt auch in diesem Jahr Mittwochs nachmittags.

Am 19. Juli 2017 kommt um 16 Uhr Til­da Apfelk­ern, die kleine Kirchen­maus, zu Besuch. Ihr Zuhause ist eine Kirchen­mauer irgend­wo auf dem Land, mit­ten in Großbri­tan­nien. Dort lebt die hol­un­derblüten­weiße Maus. Es ist nett dort, aber auch ein biss­chen lang­weilig. Wann immer sie gebraucht wird, ist sie mit Rat und Tat, Tee und reich­lich Gebäck bere­it, all ihren Fre­un­den zu helfen. Doch nun ste­ht Til­da der Sinn nach Aben­teuern und fer­nen Län­dern. Also beschließt sie, sich auf den Weg zu machen. Wohin sie ihre Mäusereise genau führt und was sie alles erlebt, zeigt das Fig­urenthe­ater Grinsekatze.

Am 26. Juli 2017 spielt das The­ater Mär gemein­sam mit den Besuch­ern das beliebte HABA Kinder­spiel „Obst­gärtchen“. Wer möchte darf sich an dem Spiel beteili­gen oder aber ein­fach nur zuschauen und das Spiel genießen.

Und last but not least besucht am 2. August 2017 Con­ni das Kul­turhaus. Das beliebte kleine Mäd­chen mit der Schleife im Haar begrüßt um 16 Uhr die kleinen und großen Besucher.

Der aktuelle Auf­führung­sort aller drei Ver­anstal­tun­gen ist der Saal des Kul­turhaus­es, Ost­straße 28. Karten sind im Büro der Stadt­mar­ket­ing Ibben­büren GmbH, Ost­straße 28, 49477 Ibben­büren oder unter www.kindersommerkarussell.de erhältlich. 

Sommerleseclub startet am 12. Juli

Am 12. Juli startet der Som­mer­lese­club: Bis zum 2. Sep­tem­ber kön­nen Jun­gen und Mäd­chen ab der fün­ften Schulk­lasse und Wech­sler von Klasse 4 zu Klasse 5 die allerneuesten Büch­er als Erste lesen, neue Autoren, viele neue The­men und Dinge ent­deck­en. Am Fre­itag, 15. Sep­tem­ber 2017 ab 16 Uhr, sind dann alle Teil­nehmer zum „Com­ic-Live-Aben­teuer“ mit Char­lotte Hof­mann von Even­ti­la­tor, sowie zu ein­er Ver­losung von Son­der­preisen und zur Urkun­denüber­gabe ein­ge­laden. Von der RVM bekom­men sie ein spezielles SLC-Tick­et, damit sie kosten­los mit dem Bus zur Stadt­bücherei anreisen können.

Kindertheater: Urmel aus dem Eis

Pro­fes­sor Habakuk Tiba­tong hat eine Meth­ode entwick­elt, Tieren das Sprechen beizubrin­gen: So hat er zusam­men mit seinem Hauss­chwein Wutz und seinem Pflege­sohn Tim Tin­ten­klecks auf der Insel Titi­wu eine Sprach­schule für Tiere entwick­elt und bere­its gute Erfolge erzielt.

Eines Tages spült das Meer einen Eis­berg mit einem Ei an Land, aus dem das Urmel schlüpft. Ein kleines grünes Tier mit Schup­pen, einem lan­gen Schwanz mit kleinen Zack­en und Flügeln auf dem Rück­en. Eine Sensation!

Lei­der erfährt auch König Pumponell von Pumpolonien von der Sache: Der Großwild­jäger hat bis­lang alle Tiere der Welt für seine Samm­lung geschossen, nur das neu ent­deck­te Urmel fehlt ihm noch. Es begin­nt eine aben­teuer­liche Jagd.

Noch bis zum 11. Juli ist das Stück im Qua­si­so-The­ater in Ibben­büren zu sehen.