Archiv für: Juli 2017

Jodel

Nach­dem mit ibb.info schon ein semi-anonymes soziales Net­zw­erk online gegan­gen ist, wen­den wir unseren Blick mal kurz Jodel zu. Das ist ein soziales Net­zw­erk, über deren App man lokal und anonym Nachricht­en an seine Umge­bung ver­bre­it­en kann. Ein ähn­lich­es Net­zw­erk gab es mit Aka-Aki schon vor ein paar Jahren, aber das hat­te keinen Erfolg.

Und wenn man in Ibben­büren Jodel anschmeisst, dann ist das etwas reizvoll, weil es eben lokale Nachricht­en sind, die unlängst abgeschickt wur­den. Ander­er­seits ist es der alt­bekan­nte Wust aus Katzen­bildern, Witzen und Fra­gen an die Masse, den man schon von Face­book her ken­nt. Inter­es­sant ist allerd­ings, dass Jodel bis­lang nicht mit auf­dringlich­er Wer­bung nervt.

In Jodel kann man die Beiträge ander­er bew­erten, man kann aber nie­man­den abon­nieren, keine Ver­linkun­gen set­zen außer über Hash­tags und kein eigenes Pro­fil ein­richt­en. Immer­hin kann man eine Heimat­stadt auswählen, in der man kom­mu­nizieren kann, auch wenn man sich ger­ade woan­ders aufhält.

Etwas Vor­sicht ist beim Ver­fassen von Beiträ­gen zu geboten, denn auch wenn es so aussieht, als würde man Nachricht­en anonym versenden, ist man den­noch iden­ti­fizier­bar, sofern man sich — wann auch immer — über ein Net­zw­erk mit dem Inter­net verbindet, über das man gefun­den wer­den kann. Jodel log­gt näm­lich — anders als ibb.infoIPs mit.

In Hin­sicht auf lokale Eilmel­dun­gen kön­nte die App so ein­schla­gen wie Twit­ter es auf lan­desweit­er Ebene mal getan hat. Aber wie es ohne aus­re­ichende Wer­beein­blendun­gen dauer­haft finanziert wer­den kön­nte, das ist noch ein kleines Rätsel.

Asher, Jay — Tote Mädchen lügen nicht

Im Zuge der Ver­fil­mung dieses Buch­es gibt es in Deutsch­land aktuell eine Neuau­flage dieser 10 Jahre alten Geschichte. Sie han­delt von Han­nah Bak­ers Lebens­geschichte. Sie ist eine Her­anwach­sende, die unter Demü­ti­gun­gen ihrer Umwelt lei­det und meint, keine Fre­und­schaften zu haben. Völ­lig verzweifelt wen­det sie sich an Ver­trauensper­so­n­en, ohne sich zu öff­nen, und wählt schließlich den Fre­itod. Wie es dazu kam, erzählt sie auf 7 Kas­set­ten, die sich an die Leute richt­en, die ihrer Mei­n­ung nach wesentlichen Anteil an ihrem Leben hatten.

Selb­st­mord ist ger­ade bei Jugendlichen ein schwieriges The­ma, weil es möglicher­weise den Selb­st­mord als gute Möglichkeit, einen Ausweg für Prob­leme zu find­en, erscheinen lässt. Insofern sollte man mit Jugendlichen im Gespräch bleiben, die sich the­ma­tisch hier­mit beschäfti­gen. Dieses Buch macht aber sehr gut die Bedrück­un­gen klar, unter denen Her­anwach­sende heutzu­tage leiden.

Fitnessangebot in den Sommerferien

Auch in den Som­mer­fe­rien ste­ht ein Train­erteam der ISV für das offene, nicht vere­ins­ge­bun­dene Ange­bot “Fit für Jed­er­mann” bere­it. Am Sam­stag um 13:55 Uhr ist wieder Tre­ff am ISV Vere­in­sheim im Sta­dion Ost.

Kindertheater in den Sommerferien

Die Som­mer­fe­rien ste­hen vor der Tür und auch das Kinderthe­ater des „Kinder­Som­merKarus­sells“ find­et wieder statt, wie schon gewohnt auch in diesem Jahr Mittwochs nachmittags.

Am 19. Juli 2017 kommt um 16 Uhr Til­da Apfelk­ern, die kleine Kirchen­maus, zu Besuch. Ihr Zuhause ist eine Kirchen­mauer irgend­wo auf dem Land, mit­ten in Großbri­tan­nien. Dort lebt die hol­un­derblüten­weiße Maus. Es ist nett dort, aber auch ein biss­chen lang­weilig. Wann immer sie gebraucht wird, ist sie mit Rat und Tat, Tee und reich­lich Gebäck bere­it, all ihren Fre­un­den zu helfen. Doch nun ste­ht Til­da der Sinn nach Aben­teuern und fer­nen Län­dern. Also beschließt sie, sich auf den Weg zu machen. Wohin sie ihre Mäusereise genau führt und was sie alles erlebt, zeigt das Fig­urenthe­ater Grinsekatze.

Am 26. Juli 2017 spielt das The­ater Mär gemein­sam mit den Besuch­ern das beliebte HABA Kinder­spiel „Obst­gärtchen“. Wer möchte darf sich an dem Spiel beteili­gen oder aber ein­fach nur zuschauen und das Spiel genießen.

Und last but not least besucht am 2. August 2017 Con­ni das Kul­turhaus. Das beliebte kleine Mäd­chen mit der Schleife im Haar begrüßt um 16 Uhr die kleinen und großen Besucher.

Der aktuelle Auf­führung­sort aller drei Ver­anstal­tun­gen ist der Saal des Kul­turhaus­es, Ost­straße 28. Karten sind im Büro der Stadt­mar­ket­ing Ibben­büren GmbH, Ost­straße 28, 49477 Ibben­büren oder unter www.kindersommerkarussell.de erhältlich. 

Sommerleseclub startet am 12. Juli

Am 12. Juli startet der Som­mer­lese­club: Bis zum 2. Sep­tem­ber kön­nen Jun­gen und Mäd­chen ab der fün­ften Schulk­lasse und Wech­sler von Klasse 4 zu Klasse 5 die allerneuesten Büch­er als Erste lesen, neue Autoren, viele neue The­men und Dinge ent­deck­en. Am Fre­itag, 15. Sep­tem­ber 2017 ab 16 Uhr, sind dann alle Teil­nehmer zum „Com­ic-Live-Aben­teuer“ mit Char­lotte Hof­mann von Even­ti­la­tor, sowie zu ein­er Ver­losung von Son­der­preisen und zur Urkun­denüber­gabe ein­ge­laden. Von der RVM bekom­men sie ein spezielles SLC-Tick­et, damit sie kosten­los mit dem Bus zur Stadt­bücherei anreisen können.

Kindertheater: Urmel aus dem Eis

Pro­fes­sor Habakuk Tiba­tong hat eine Meth­ode entwick­elt, Tieren das Sprechen beizubrin­gen: So hat er zusam­men mit seinem Hauss­chwein Wutz und seinem Pflege­sohn Tim Tin­ten­klecks auf der Insel Titi­wu eine Sprach­schule für Tiere entwick­elt und bere­its gute Erfolge erzielt.

Eines Tages spült das Meer einen Eis­berg mit einem Ei an Land, aus dem das Urmel schlüpft. Ein kleines grünes Tier mit Schup­pen, einem lan­gen Schwanz mit kleinen Zack­en und Flügeln auf dem Rück­en. Eine Sensation!

Lei­der erfährt auch König Pumponell von Pumpolonien von der Sache: Der Großwild­jäger hat bis­lang alle Tiere der Welt für seine Samm­lung geschossen, nur das neu ent­deck­te Urmel fehlt ihm noch. Es begin­nt eine aben­teuer­liche Jagd.

Noch bis zum 11. Juli ist das Stück im Qua­si­so-The­ater in Ibben­büren zu sehen.

Konzert am 7.7.: Rock am Turm

Im Jahr 2004 wurde zum 50-jähri­gen Beste­hen der dama­li­gen St. Michael­ge­meinde das Pro­jekt Rock am Turm ins Leben gerufen. Wie bere­its in den ver­gan­genen Jahren, soll “Rock am Turm 2017” wieder ein Fes­ti­val von Jugendliche für Jugendliche, aber auch Fam­i­lien und Besuch­er jeden Alters sein. Bands aus dem Nach­wuchs­bere­ich haben dort die Chance, ihr Kön­nen unter Beweis zu stellen. Das Fes­ti­val ist für alle Besuch­er kostenlos.